Am 26.09. zur DGB-Demo: "Kein Geld für den Krieg sondern für unsere Krankenhäuser!"
„So lange Bettenabbau und
die Krankenhausschließungen weitergehen,
wird sich die Arbeitsbelastung der
Beschäftigten immer weiter erhöhen!“
„Geburtshilfe ist nichts mehr wert! Frauen werden vernachlässigt“, protestieren Hebammen nach der Schließung des Kreißsaals im Krankenhaus Kalk (KStA, 05.08.2026).
Bettenabbau, Streichung von Behandlungen (Leistungsgruppen), Schließung von Abteilungen und ganzen Krankenhäusern gehen immer weiter und wir als Betroffene, als Patienten, Angehörige und Beschäftigen wissen, was das heißt.
Auch alle Versprechungen, dass es durch „Umstrukturierungen“ zur Entlastung für das Personal kommt, erweisen sich als falsch. Im Gegenteil, es wird immer stressiger!
Anfang Juli wurde die Warken Reform beschlossen! Bei den Krankenhäusern sollen im nächsten Jahr 5 Milliarden gekürzt werden. Überall gibt es dagegen massiven Protest. Die breite Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Zerstörung des Sozialstaats ab.
Die Gewerkschaft ver.di sagt, der Widerstand geht weiter!
Genau: Die GKV-Reform muss weg!
Am 26.09. rufen DGB und ver.di und weitere Gewerkschaften zum einem bundesweiten Aktionstag gegen die Merz-Reformen auf, zu der auch die GKV-Reform von Warken gehört:
Lasst uns zusammen am bundesweiten DGB-Aktionstag in Essen am 26.09. teilnehmen!
Durch das 1 + 0 - Modell, also die Schließung von Holweide und der Amsterdamer Straße und die Konzentration von allem in Merheim sollen mehr Patienten mit weniger Personal behandelt werden. Das Personal wird ausgepresst. Notwendige Sanierungen und Erweiterungen in Holweide und der Amsterdamer Straße gibt’s nicht mehr. Im vergangenen Jahr wurden bereits Millionen eingespart.
Der Ursprungsplan, eine „schöne neue Kinderklinik“ mit einem kleinen Teich in Merheim zu bauen, ist seit März 2026 vom Tisch. Hinter dem Bettenhaus in Merheim ist jetzt eine gemeinsame Kinder- und Frauenklinik geplant. Darunter ein Parkhaus für eine sogenannte „Pop-up-Klinik“! Der leitende Arzt, Prof. Goßmann, hat erläutert, dass in der „Pop-up-Klinik“ über den Militärflughafen Wahn und dem militärisch genutzten Flughafen Köln/Bonn verletzte Soldaten behandelt werden.
„Eine wirkliche Entlastung für die Beschäftigten wäre, die Schließung von Holweide und der Amsterdamer Straße zu stoppen!“ „Kein Geld für Aufrüstung und Krieg sondern für unsere Krankenhäuser!“
Mehr Personal und Sanierung und notwendige Erweiterungen für Holweide und Kinderklinik!
Nur durch den Stopp der Krankenhausschließungen kann ver.di eine Verbesserung für die Beschäftigten erreichen und der Warken Reform etwas entgegensetzen.
Wir treffen uns zum Austausch über die Situation und zur Vorbereitung von weiteren Aktionen:
Dienstag, den 22.09.2026, 19 Uhr
Schützenhalle Holweide, Maria-Himmelfahrt-Straße 10