Einladung zur Versammlung am 20.01.2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Interessierte!

Einmal sagt die Geschäftsführung der Kliniken der Bevölkerung und den Beschäftigen in den von der Schließung bedrohten Krankenhäusern: „Wenn wir erst in Merheim sind, wird alles besser!“

Das andere Mal sagt sie: „Das ganze dauert noch Jahre, machen Sie sich keine Sorgen, alles bleibt wie es ist!“

Mit diesen entgegengesetzten Aussagen soll verschleiert werden, was wirklich los ist. Deshalb laden wir zur Planung von weiteren Aktionen ein in die 

Schützenhalle Holweide 
am 20.01., um 19 Uhr, Maria-Himmelfahrt-Straße 10

Denn Tatsache ist:

Es wird nicht besser: Die angebliche Entlastung der Pflege durch die Zusammenlegung aller Bereiche in Merheim findet nicht statt. In Wirklichkeit geht durch die Kürzung des Servicebereichs und die Übernahme von Servicearbeiten durch Schwestern und Pfleger die Arbeitsverdichtung weiter wie bisher!

Es bleibt nicht alles, wie es ist: In Holweide werden Behandlungsbereiche gestrichen, ohne dass es in Merheim Ersatz für sie gibt. 

Durch die Schließung sollen die „operativen Kosten“ im Vergleich zu heute um insgesamt 407 Mio. gesenkt werden (Bitte hier anklicken: Bericht von Stadtkämmerin Diemert am 20.03.2023, Seite 9 und 10). Das geht auf Kosten der Beschäftigten, weil die „operativen Kosten“ (Betriebskosten) zu ca. 70-80% aus Personalausgaben bestehen.

Für die Sanierung von Holweide und der Kinderklinik gäbe es Geld, wenn es nicht für den Bau einer unterirdischen Kriegsklinik in Merheim ausgegeben würde (40 Mio. sind bisher laut Plan der Geschäftsleitung dafür vorgesehen). 

Wir sammeln weiter Unterschriften zur Unterstützung des Antrags an den Stadtrat für die Rücknahme der Schließung und laden ein zur

Kundgebung vor dem Rat der Stadt Köln für die 
Rücknahme der Schließung am 5. Februar 15 Uhr

Gruß
Eva Gürster 

(für den Einladerkreis aus Betroffenen, Bürgerinnen und Bürgern von Holweide, Beschäftigten Kölner Krankenhäuser und GewerkschafterInnen)


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