Bernadette Lipp-Rahel

Warum brauchen wir die beiden Krankenhäuser? 

Das Krankenhaus Köln-Hohlweide gehört mit rund 1800 Geburten, darunter vielen Früh- und Risikogeburten, zu einer der großen Geburtskliniken in der Region. 

Es betreut jährlich etwa 15.260 stationäre Patienten und verfügt über 407 Betten. Es hat folgende Abteilungen. 

Allgemeine innere Medizin, das heißt Behandlung von inneren Erkrankungen. Anästhesiologie, sprich Anästhesie und Schmerztherapie, Brustzentrum zur Behandlung von Brustkrebs und anderen Brusterkrankungen. Frauenklinik mit Perinatalzentrum, bedeutet Betreuung von Schwangeren und Neugeborenen mit erhöhtem Risiko. Hals-Nasen-Ohren-Klinik mit Schilddrüsenzentrum. 

Außerdem hat es die Klinik für Gastroenterologie, bedeutet Magen-Darm-Erkrankung, für Onkologie, also Krebserkrankung des Magen-Darm-Takts, gastro-intestinale Infektion, also praktische Infektion, Entzündung des Magen-Darm-Takts. Dann ganz wichtig, es hat eine Klinik für Visceral-, Tumor-, Transplantations- und Gefäßchirurgie. Bedeutet, dass sämtliche Behandlungen chirurgisch vorgenommen werden. Notfallmedizin, Onkologie, also Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen. Radiologie mit Röntgen, Ultraschall und MRT und zuletzt Urologie. 

Jetzt das zweite Krankenhaus. 

Das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße in Köln ist eins der größten Kinderkrankenhäuser Deutschlands.

Es verfügt über 204 stationäre Betten. Jedes Jahr werden ca. 10.000 Kinder stationär betreut und 5.000 operative Eingriffe durchgeführt. Zusätzlich werden ca. 35.000 Kinder in der Notfallambulanz untersucht und behandelt.

Das Kinderkrankenhaus verfügt über alle modernen Mittel zur Untersuchung und Behandlung von extrem kleinen Frühgeborenen bis zu Jugendlichen. Es hat folgende Abteilungen:

Anästhesiologie für die Anästhesie und Schmerztherapie. Dann Kinderchirurgie, Kinder-Urologie und es ist ein Zentrum für schwer brandverletzte Kinder. Dann, so wie ich das schon erwähnt habe, Neonatologie, also Versorgung von Frühgeborenen und Neugeborenen, Kinderintensivstation,

Außerdem gibt es die postoperative Versorgung von Kindern nach chirurgischen Eingriffen, die radiologische Abteilung, das Institut für Transfusionsmedizin, was zuständig für Bluttransfusion ist, und natürlich das Institut für Pathologie zur Untersuchung von Gewebeproben. 

Jetzt erkläre ich Ihnen, warum es notwendig ist, dass wir dezentrale Standorte von Krankenhäusern ganz wichtig sind im Falle eines kriegerischen Angriffs oder anderen Katastrophen.

Erhöhte Überlebenschancen bedeutet, wenn ein Krankenhaus getroffen wird, kann es zu einem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung kommen. Dezentrale Standorte können sicherstellen, dass es weiterhin Möglichkeiten für medizinische Hilfe gibt.

Verminderung von Kollisionsrisiken. Wenn Krankenhäuser auf verschiedene Standorte verteilt sind, ist es unwahrscheinlicher, dass alle gleichzeitig getroffen werden. Bessere Evakuierungsmöglichkeiten, dezentrale Standorte können es ermöglichen, die medizinische Versorgung von Patienten fortzusetzen, auch wenn ein Standort getroffen wird.

In Deutschland gibt es bereits Konzepte für die Krisen- und Katastrophenversorgung, die auch die Dezentralisierung von Krankenhäusern berücksichtigt. Und ich verstehe es nicht, warum das nicht möglich ist in Köln.


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